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Mittwoch, 20. Mai 2020

Freitag, 8. Mai 2020

Nie wieder!

Lassen Sie uns heute an alle denken, die durch die barbarische Herrschaft der Nationalsozialisten ihr Leben lassen mussten,
an alle, die ihre Heimat verloren haben,
an alle, die unter unsäglichen Grausamkeiten leiden mussten,
an alle, die in irgendeiner Weise Unrecht erfahren haben!
Maria Hilf

St. Josef

St. Jakobus
An den Eingängen finden Sie diese Zettel „Friede sei mit dir“" zum Mitnehmen auf der Rückseite können Sie auch einen Namen schreiben. Gerne auch die Flyer vom "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge", der einen ganz wichtigen Betrag seit Jahrzehnten leistet zum Gedenken, zur Gräberfürsorge, zur Bildung.
Nie wieder - Krieg, Faschismus, Rassismus
Wir werden allen Opfern dieser barbarischen Zeit im Gebet gedenken und es werden Kerzen für sie brennen.
  
„Ich bitte alle Deutschen: Gedenken Sie heute in Stille der Opfer des Krieges und des Nationalsozialismus!“ Bundespräsident Steinmeier hat an die Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren erinnert. Er betonte: „Der 8. Mai 1945 war nicht das Ende der Befreiung – Freiheit und Demokratie sind sein bleibender Auftrag, unser Auftrag!“

"Die persönliche Schuld mögen die Täter mit ins Grab genommen haben. Doch die Verantwortung, den Schwur "Nie wieder" einzulösen, tragen wir als nachkommende Generationen für alle Zeiten." Martin Schulz








Dienstag, 28. April 2020

Mut-Mach-Buch

 
Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Schwestern und Brüder
in der Kirchengemeinde Mannheim Südwest,
Corona-Zeit ist unsichere Zeit.
Corona-Zeit ist aber auch kreative Zeit.
Eine Zeit des Glaubens – wir besinnen uns auf den Glauben, der uns trägt. Wir stärken andere Menschen in dieser Zeit und werden selbst auch gestärkt. Wir merken, dass wir als Getaufte und Gefirmte Verantwortung für unseren Glauben übernehmen können.
Wir sind nicht einsam – wir sind gemeinsam auf dem Weg – immer noch, auch wenn wir uns nicht am Sonntag zum Gottesdienst treffen können.
Wir stehen für einander ein und begleiten einander.
In der Schweiz gibt es dazu eine wunderbare Idee.
In St. Gallen wurden die Menschen dazu aufgerufen, ein Kapitel der Bibel auszuwählen und es in ihrer Handschrift abzuschreiben – so wie es die Mönche in früher in den Klöstern getan haben.
Viele Menschen empfinden diese Corona-Zeit als Zeit der Isolation, der Untätigkeit und der Ungewissheit. Deshalb fand die Idee in St. Gallen sofort großen Anklang.
Wir – Sandra Nitsche und Sabine Hansen – möchten die Idee in einer etwas abgewandelten Form aufgreifen und ein „Mut-Mach-Buch“ in der Kirchengemeinde entstehen lassen.
Wir laden Sie/Euch ein, an diesem Buch mitzuschreiben.
 
Wie soll das aussehen:
·        Wählen Sie/Wählt Ihre/Eure Lieblingsstelle in der Bibel aus, oder eine Stelle, die besonders Mut und Hoffnung für Sie/Euch ausdrückt oder auch eine Stelle, die frag-würdig ist und Schwierigkeiten bereitet
·        Es kann anstatt einer Bibelstelle auch ein Gebet oder ein Spruch gewählt werden, der diesen Mut und diese Hoffnung ausdrückt.
·        Schreiben Sie/Schreibt diese Stelle in Ihrer/Eurer eigenen Handschrift auf ein DinA4 Blatt (wenn möglich ohne Lochung)
·        Diese Seite kann auch noch bunt, mit Formen und Farben gestaltet werden. Auch die Schrift kann sehr kreativ sein.
·        Dieses gestaltete Blatt kann gerne mit Namen oder mit Namenskürzel versehen werden.
 
Wir freuen uns, wenn viele mitmachen.
 
Dieses Buch kann uns stärken – auch wenn „die Zeiten“ wieder sicherer sind. Es wird eine neue Zeit sein mit anderen Herausforderungen als vor Beginn der Corona-Krise.
 
Aber auch diese neue Zeit werden wir annehmen und bestehen – gestärkt in unserem Glauben.
Dazu soll auch dieses Buch dann eine Hilfe sein.
Wer mitmacht, bitte einfach das beschriebene Blatt in die Briefkästen der Pfarrämter einwerfen oder postalisch an uns schicken.
Wir werden diese Mutmach-Schätze sammeln und in einer gesammelten Form in unseren Kirchen auslegen.
Bleiben Sie gesund.
Bleibt gesund!
Liebe Grüße
Sandra Nitsche, Gemeindereferentin
Sabine Hansen, Pastoralreferentin
Hier die Adressen: 
 

 
Kath. Pfarramt St. Jakobus
Sandra Nitsche, Gemeindereferentin
Rheingoldstr. 3, 68199 Mannheim
 
Kath. Pfarramt Maria Hilf
Sabine Hansen, Pastoralreferentin
August-Bebel-Str. 49, 68199 Mannheim

 
 
 
 

Donnerstag, 23. April 2020

Überraschung an den Kirchenleinen

An unseren Kirchenleinen gibt's was Neues...
Lassen Sie sich überraschen. Danke an unsere Praktikantin Michaela Spiertz.


gepostet von: Sabine Hansen

Mittwoch, 15. April 2020

RNF Life


Viele haben am letzten Donnerstag „RNF-Life“ geschaut und auf den Beitrag zur Kerzenaktion gewartet und sich wahrscheinlich gewundert, warum er nicht kam.

Heute habe ich vom RNF-Team diese Mail bekommen.
"Leider wurde die "RNF Life" Sendung vergangenen Donnerstag aus aktuellem Anlass umgeplant und mein Beitrag "Kirchen und Corona zur Osterzeit" musste leider weichen, da die Sendung sonst zu lang geworden wäre.

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich für Ihre Mühen und Ihre Beteiligung bedanken. Richten Sie bitte außerdem mein herzliches Dankeschön an Katharina und ihre Familie, an Johanna und an Emma aus. Es ist wirklich sehr schade, dass kein Beitrag zustande kam."

Eingestellt von: Sandra Nitsche
 

Donnerstag, 9. April 2020

Botschaften vor der Kirche

Botschaft an Gründonnerstag...

Osterkerzen

20 Familien unter der Organisation von unserer Gem.ref. Sandra Nitsche und unserer Sekretärin Corinna Hess haben 80 Osterkerzen für ältere Menschen, Familien.... gebastelt.
Pfr. Wetzel hat sie gesegnet und am Samstag werden sie verteilt.
Heute Abend um 18 Uhr wird ein Interview auf RNF zu sehen sein, in dem Jugendliche und Familien berichten warum sie bei dieser Aktion dabei waren und wie man trotz Corona Ostern in der Familie feiern kann... Tolle Sache!
Dieses Interview wird mehrfach an den Ostertagen gesendet...einfach reinschauen.....
 
Eingestellt von : Sabine Hansen

Dietrich Bonhoeffer - Von guten Mächen wunderbar geborgen

Heute vor 75 Jahren wurde in den letzten Tagen des Dritten Reiches noch Anhänger des Widerstands als Rache (vgl. heute Artikel im MM) hingerichtet. Darunter auch der evang. Theologe und Pfarrer Dietrich Bonhoeffer.
Er hat uns eines der tröstlichsten Gebete hinterlassen:


Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer, Von guten Mächten, in seinem Brief an Maria von Wedemeyer aus dem Kellergefängnis des Reichssicherheitshauptamts in Berlin, Prinz-Albrecht-Straße, 19. Dezember 1944. Erstmals veröffentlicht 1951 in: Eberhard Bethge (Hrsg.), Dietrich Bonhoeffer. Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft.

Eingestellt von: Sabine Hansen

Dienstag, 31. März 2020

Seit dem 20. März brennt jeden Tag meine Kerze für euch /für uns. Bleiben wir verbunden in Gedanken und im Gebet

Sabine Hansen

Liebe Schwestern und Brüder,

ich wähle bewusst diese Anrede, da es in diesen Zeiten darauf ankommt, dass wir uns als Menschheitsfamilie verstehen. Als Menschheitsfamilie, die Verantwortung füreinander hat und trägt.

Vieles haben wir auf den Weg gebracht, um mit Euch in Verbindung zu bleiben, um Hilfen für den (geistlichen) Alltag zu geben.
Wir – Gemeindereferentin Gerda Hofmann, Gemeindereferentin Sandra Nitsche, Pfarrsekretärin Corinna Hess und ich, Pastoralreferentin Sabine Hansen – werden ab sofort für Euch/für uns hier im Pfarrbüro Maria Hilf (jede in ihrem Büroraum bei geöffneten Türen) die Laudes beten.

Das Stundengebet ist eigentlich nicht unsere bevorzugte Gebetsform, aber wir wollen uns bewusst in dieses Gebet der Kirche von alters her einschwingen. Wir wissen uns in eine weltweite Gebetsfamilie hineingenommen.

In der Laudes gibt es Klagen, Bitten, Lobpreis – all das ist wichtig in dieser Zeit.

Wir beten auch für alle stellvertretend, die aus den verschiedensten Gründen nicht beten können.

Wer möchte, kann sich von zuhause aus mit in unser Gebet einklinken.
Wir werden täglich um 9.30 Uhr die Laudes beten.

Ihr seid herzlich eingeladen mitzubeten.

Die Gebetstexte findet Ihr hier: https://stundenbuch.katholisch.de/kalendertag.php

Sabine Hansen

 

 Christi Himmelfahrt Predigt und Orgelspiel aus der Vorabendmesse M. Wetzel