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Freitag, 8. Mai 2020

Nie wieder!

Lassen Sie uns heute an alle denken, die durch die barbarische Herrschaft der Nationalsozialisten ihr Leben lassen mussten,
an alle, die ihre Heimat verloren haben,
an alle, die unter unsäglichen Grausamkeiten leiden mussten,
an alle, die in irgendeiner Weise Unrecht erfahren haben!
Maria Hilf

St. Josef

St. Jakobus
An den Eingängen finden Sie diese Zettel „Friede sei mit dir“" zum Mitnehmen auf der Rückseite können Sie auch einen Namen schreiben. Gerne auch die Flyer vom "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge", der einen ganz wichtigen Betrag seit Jahrzehnten leistet zum Gedenken, zur Gräberfürsorge, zur Bildung.
Nie wieder - Krieg, Faschismus, Rassismus
Wir werden allen Opfern dieser barbarischen Zeit im Gebet gedenken und es werden Kerzen für sie brennen.
  
„Ich bitte alle Deutschen: Gedenken Sie heute in Stille der Opfer des Krieges und des Nationalsozialismus!“ Bundespräsident Steinmeier hat an die Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren erinnert. Er betonte: „Der 8. Mai 1945 war nicht das Ende der Befreiung – Freiheit und Demokratie sind sein bleibender Auftrag, unser Auftrag!“

"Die persönliche Schuld mögen die Täter mit ins Grab genommen haben. Doch die Verantwortung, den Schwur "Nie wieder" einzulösen, tragen wir als nachkommende Generationen für alle Zeiten." Martin Schulz








5. Mai 2020 - 75 Jahre Kriegsende



8. Mai 2020 – der Tag der Befreiung

75 Jahre Kriegsende
Der 8. Mai ist der Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht.
Unsägliches Leid ist durch die Herrschaft der Nationalsozialisten über Deutschland, Europa, die Welt gekommen.

Nie wieder – Krieg, Rassismus, Nationalismus, Ausgrenzung

Ja zu – Völkerverständigung, Nächstenliebe, Toleranz, Aussöhnung

Währet den Anfängen – Zivilcourage in einer Zeit, in der nationalistisches, rassistisches Denken wieder salonfähig scheint.
Die Stimme erheben für die Nächste/den Nächsten, für Friede auf der Welt, gegen Ungerechtigkeiten, für den Schutz jeden menschlichen Lebens.

 
 
 
Geplant war ein ökumenischer Gottesdienst – bedingt durch die Coronakrise, wird es eine Stellwand in jeder unserer Kirchen geben.

Wir wollen an diesen Tag erinnern, an die Zeiten davor und danach!

Viele, viele von uns sind betroffen, sei es als Zeitzeugin/Zeitzeuge oder als Nachkriegskinder und Nachkriegsenkelkinder.

Wir laden Sie ein, in das ausgelegte Buch Ihre Gedanken, Gefühle, Gebete zu schreiben – aber auch die Namen derer, die aus Ihren Familien diese Zeit nicht überlebt haben.


Nehmen Sie an den Ausgängen den Zettel „Friede sei mit dir" mit, auf der Rückseite können Sie auch einen Namen schreiben.

Wir werden allen Opfern dieser barbarischen Zeit im Gebet gedenken und es werden Kerzen für sie brennen.


Kein Mensch ist vergessen!
Kath. Seelsorgeeinheit Mannheim Südwest Rheingoldstr. 3 68199 Mannheim Tel:0621/30085600

Sabine Hansen, Past.ref.

Dienstag, 14. April 2020

Donnerstag, 9. April 2020

Dietrich Bonhoeffer - Von guten Mächen wunderbar geborgen

Heute vor 75 Jahren wurde in den letzten Tagen des Dritten Reiches noch Anhänger des Widerstands als Rache (vgl. heute Artikel im MM) hingerichtet. Darunter auch der evang. Theologe und Pfarrer Dietrich Bonhoeffer.
Er hat uns eines der tröstlichsten Gebete hinterlassen:


Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer, Von guten Mächten, in seinem Brief an Maria von Wedemeyer aus dem Kellergefängnis des Reichssicherheitshauptamts in Berlin, Prinz-Albrecht-Straße, 19. Dezember 1944. Erstmals veröffentlicht 1951 in: Eberhard Bethge (Hrsg.), Dietrich Bonhoeffer. Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft.

Eingestellt von: Sabine Hansen

 Christi Himmelfahrt Predigt und Orgelspiel aus der Vorabendmesse M. Wetzel